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Märkte und Strategien 2026 Q3
Die Geopolitik hat auch im 3. Quartal 2026 die Finanzmärkte bestimmt. Zu nennen sind die hohen Energiepreise und die geldpolitischen Straffungen. Die Zinswende nach oben hat an Fahrt aufgenommen. Trotz dieses massiven Gegenwinds präsentierten sich Aktien und Gold erstaunlich robust. Nach einer längeren Phase der Zurückhaltung strafften mehrere Notenbanken in den Industrieländern ihre Geldpolitik. Die US-Notenbank Fed hob den Leitzins erstmals seit drei Jahren wieder an und auch die EZB und die Bank of Japan erhöhten ihre Leitzinsen weiter. Die Rendite für 30-jährige US-Staatsanleihen kletterte auf 5.6 % – den höchsten Stand seit dem Jahr 2002.
Ungeachtet dieser Herausforderungen zeigten die Aktienmärkte eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Allerdings war die Entwicklung uneinheitlich, da grosse Technologieunternehmen von der KI-Dynamik profitierten, während zinssensitive Unternehmen und Teile des europäischen Marktes unter Druck standen. Beim Edelmetall Gold stützten anhaltend hohe Käufe von Zentralbanken (allen voran China) sowie die starke Nachfrage nach einem «sicheren Hafen» angesichts der geopolitischen Krisen den Kurs.

Berechnungen LMM per Stichtag 30. 09. 2026


Hinweis: Renditezahlen vor Kosten
Berechnungen LMM per Stichtag 30. 09. 2026
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