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LMM Kompass Ausgabe 5 / 4. Quartal 2017

Auch wenn ein internes Kontrollsystem (IKS) nur für gewisse Institutionen verpflichtend vorgesehen ist, empfehlen wir unseren Kunden, die grundlegenden Punkte eines IKS zu beachten. Dies gilt nicht nur für institutionelle Anleger sondern auch für Stiftungen und Privatpersonen.

Ein internes Kontrollsystem kann das Risiko, die Haftung und die Kosten der Vermögensverwaltung senken. Lesen Sie mehr dazu in unserem Fachartikel.

Jürg Meier Jürg Meier

Partner, CEO

Markus Häni Markus Häni

Leiter Zweigniederlassung Schweiz

Icon Marktdaten

MÄRKTE UND STRATEGIEN

Im 3. Quartal 2017 konnten die meisten Anlageklassen zulegen. Trotz Drohgebärden zwischen Nordkorea und den USA erreichte der amerikanische Aktienmarkt neue
Höchststände. Dank der wirtschaftlichen Zuversicht in Europa hat sich der Euro gegenüber dem USD seit Jahresanfang um 12.1% verteuert. Nach Stimmverlusten der deutschen Regierungsparteien ist die Ausgangslage für eine neue Koalitionsbildung schwierig geworden. Das Re­ferendum der Kurden in Nordirak, die gestiegene Nachfrage und die Hurrikane in den USA liessen den Ölpreis steigen.

Bei den CHF-Strategien hatte der schwächere CHF einen positiven Effekt und führte zu Währungs­gewinnen bei den Fremdwährungsanlagen. Bei den EUR­-Strategien war dies umgekehrt, der erstarkte Euro hatte Währungsverluste zur Folge. Alle Stra­tegien konnten im 3. Quartal von weiterhin positiven Aktienmarktrenditen und stabilen bzw. rückläufigen
Anleihenrenditen profitieren.

Hinweis: Renditezahlen vor Kosten (ohne Depotführungs- und Verwaltungskosten)

Icon Fachartikel

VERTRAUEN IST GUT, KONTROLLE IST BESSER

Was ist der Schlüssel zu nachhaltig guter Performance? Die Frage lässt sich nicht einfach beantworten. Es sind mehrere Faktoren, die zusammen den Ausschlag geben: Die passende Anlagestrategie, die richtige Anlagestruk­tur und eine effiziente Umsetzung sind wichtige Fakto­ren. Aber auch ein effektives Kontrollsystem macht den Unterschied aus.

Gerade letzteres steht minunter nicht immer zuoberst auf der Agenda bei Investoren. Prozesse, um das Ver­mögen wirksam zu schützen senken nicht nur das Risiko, sondern verbessern in vielen Fällen auch die Ergebnisse. So hat eine kürzlich unter Schweizer Pensionskassen durchgeführte empirische Studie aufgezeigt, dass es zwischen Rendite und Risikomanagement einen nach­haltig positiven Zusammenhang gibt1.

Risiken lassen sich nicht auslagern. Und nur wer seine Risiken überhaupt kennt, kann sie reduzieren. Wo aber stecken typische Risiken in der Vermögensverwaltung? Die folgenden Punkte sind typische Gefahren, die es zu vermeiden gilt:

  • Die Anlagestrategie entspricht nicht der Risikofähigkeit des Anlegers.
  • Der Vermögensverwalter hält die Anlagerichtlinien nicht ein.
  • Die Kosten der Anlagestrategie sind nicht marktkonform.
  • Das Vermögen ist unzureichend diversifiziert (Klumpenrisiken).
  • Die Anlagen sind von der Depotbank falsch kategorisiert (Verzerrung der Risikostruktur).
  • Die Bewertung der Anlagen ist falsch bzw. nicht aktuell.
  • Gegenparteirisiken werden nicht überwacht.
  • Es besteht ein latentes Liquiditätsrisiko durch illiquide Anlagen.
  • Grundlegende Entscheidungen (z.B. Auswahl der Vermögensverwalter, Definition der Anlagestrategie) sind mangels Dokumentation nicht nachvollziehbar.
  • Es fehlt ein einheitliches Berichtswesen, das eine Beurteilung der Entwicklung des Gesamtvermögens ermöglicht.

Effiziente Kontrollsysteme und erfahrene Experten er­kennen derartige Risiken frühzeitig und ermöglichen es dem Anleger, diese zu verstehen und rechtzeitig Gegen­massnahmen einzuleiten. Um alle Risiken im Blick zu haben, braucht es einen umfassenden Ansatz. Die folgen­de Übersicht nennt praktische Beispiele, die unserer Erfahrung das Risiko reduzieren:

VERTRAUEN IST GUT, KONTROLLE IST BESSER 2

Mit unserem Investment Controlling decken wir die angeführten Prozesse kompetent ab und können Sie so wirksam beim Schutz Ihres Vermögens unterstützen.

1 Quelle: http://dievolkswirtschaft.ch/de/2017/09/ammann-10-2017

Icon LMM Inside

Unsere Dienstleistung erfordert eine vertrauensvolle Beziehung zu unseren Kunden. Unsere Mitarbeiter sind der Schlüssel dazu. An den Standorten Vaduz, Zürich, Dubai und Wien beschäftigen wir aktuell 16 Mitarbeiter. In unserer Rubrik «LMM Inside» wollen wir Ihnen daher regelmäßig auch Mitarbeiter unseres Teams kurz vorstellen.

Was genau ist Ihre Rolle bei LMM und seit wann arbeiten Sie für das Unternehmen?
Ich bin vor fünf Jahren zu LMM gestossen. Seither hat sich mein Verantwortungsbereich kontinuierlich weiterentwickelt. Ich sehe mich als Allrounderin, die den CEO sowie unsere Führungskräfte in der täglichen Arbeit unterstützt.

Was haben Sie zuvor gemacht?
Ich komme von der Bankenseite und habe eine Lehre bei der VP Bank gemacht. Nach der Lehre war ich dort als Assistentin im Private Banking tätig.

Was macht Ihnen Spass an Ihrer Arbeit?
Wir sind ein tolles Team, das sich ideal ergänzt. «Einer für alle – alle für einen» bringt es wahrscheinlich am besten auf den Punkt. Die Arbeit macht Spass, weil sie mich fordert, aber auch abwechslungsreich ist.

Was tun Sie in Ihrer Freizeit?
Ich backe leidenschaftlich gerne und betreibe als Aus­gleich zudem Zumba und Step Aerobic.

Was ist Ihre Aufgabe bei LMM und wann sind Sie zum Unternehmen gestossen?
Ich bin seit 2009 bei LMM und als Teamleiter für die Betreuung von privaten und institutionellen Kunden verantwortlich.

Wo waren Sie zuvor tätig?
Ich war gewissermassen zuerst auf der «Gegenseite» tätig – sprich ich arbeitete knapp 20 Jahre im Private Banking und in der Vermögensverwaltung.

Woran arbeiten Sie gerade?
Wir sind dauernd daran, unsere Dienstleistungen noch besser zu machen. Derzeit arbeiten wir an der Integration von Nachhaltigkeitskriterien im Reporting. Ein spannen­des Feld, das für institutionelle Anleger immer wichtiger wird.

Wo trifft man Sie in Ihrer Freizeit an?
Als Vater zweier Kinder geniesse ich die Zeit mit meiner Familie. Es darf aber auch mal eine Reise mit Kollegen ins Piemont oder ins Burgenland sein. Diese beiden Weinregionen haben es mir besonders angetan.

Icon LMM Investment Controlling AG

Die LMM Investment Controlling AG ist ein unabhängiger Anbieter von Investment Controlling Dienstleistungen und vertritt die Interessen privater und institutioneller Kunden gegenüber Banken und Vermögensverwaltern. Neben dem Hauptsitz in Vaduz verfügt sie über Zweigniederlassungen in Zürich, Dubai und Wien.

Disclaimer: Bei der Zusammenstellung der Informationen wird grösstmögliche Sorgfalt angewandt. Wir übernehmen aber keine Garantie, einschliesslich Haftung gegenüber Dritten, betreffend Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der in diesem Newsletter veröffentlichten Informationen und Meinungen.